(Nr. 11) Triangulierung - Was sagen Objektbeziehungstheorie und Intersubjektivität zu diesem Konzept?

Die Triangulierung kann in der traditionellen Auffassung als ein Konzept psychoanalytischer Entwicklungspsychologie betrachtet werden, bei dem die konflikthaften Beziehungen des Kindes im Beziehungsdreieck zwischen Mutter und Vater als zentrales Agens gilt. Dies ist aufs engste mit dem Ödipuskonflikt verknüpft. Seither hat es zahlreiche Modifikationen gegeben, die jedoch je nach Schulenausrichtung verschieden ausfallen. Aus objekt-beziehungstheoretischer Perspektive wird zunehmend auch das reale innerfamiliäre Beziehungsgeschehen in den Blick genommen und dies bereits von Anbeginn der kindlichen Entwicklung (à Konzept der frühen Triangulierung). Thomas Ogden und Jessica Benjamin haben differenzierte Konzeptualisierungen eines in der intersubjektiven Beziehung erst entstehenden Dritten ausgearbeitet. Die unterschiedlichen Verstehensweisen und ihre Implikationen für die therapeutische Technik sollen erarbeitet werden.

Veranstaltungs-Details

Datum, Uhrzeit 16.11.19, 10:00
Termin-Ende 16.11.19, 13:30
Anmeldestart 18.06.19
Stichtag, Anmeldungsende 02.11.19
Speaker Ute Hensel und Ingrid Mehner
Ort John-Rittmeister-Institut
Dieser Termin ist nicht mehr buchbar
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