Seminare

Thema: Die Grundsteine des Ernährungsverhaltens liegen in der frühesten Kindheit, und sie werden durch eine zutiefst menschliche Fähigkeit, nämlich die Fähigkeit zu lernen, beeinflusst. Es geht in diesem Seminar NICHT um die reine Ätiologie von Essstörungen viel mehr um die Complaince, welche Symptomatiken entstehen und gefördert werden durch massive Mangelernährung, obwohl wir in einer Gesellschaft von Überfluss leben. Durch Zeitmangel, Erkrankung, Unwissen, sozialer Rückzug, Überforderung und belastende Ereignisse bleibt die Ernährung oft auf der Strecke. Vielmehr geht es darum, dass Therapeuten_innen psychoedukativ arbeiten können, wenn eine deutliche Problematik in Bezug auf das Thema Ernährung sich abzeichnet, um chronische Erkrankungen und Symptome zu verstehen vor dem Hintergrund psychodynamischer Arbeitsweise. Emotionaler Hunger und sozialer Rückzug schafft chronifizierten Leidensdruck.
Die letzten 30 Minuten sollen dafür genutzt werden bei einem gesundheitsfröhlichen Kleinbüfett ;) - vielleicht mag jede/r TN dazu etwas mitbringen umso den Workshop ausklingen zu lassen. Selbstfürsorge für Psychotherapeut_innen!

Datum, Uhrzeit 23.04.20, 19:00
Termin-Ende 23.04.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 09.04.20
Speaker Fr. Birgit Merkel
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Thema: Das operationalisierte psychodynamische Diagnosesystem (OPD) ist ein weithin anerkanntes psychodynamisches Diagnosesystem, das auf vier Achsen beruht. Es ermöglicht eine weithin reliabel und valide Erfassung psychodynamischer Kernkompetenzen.

Datum, Uhrzeit 25.04.20, 10:00
Termin-Ende 25.04.20, 13:15
Stichtag, Anmeldungsende 16.04.20
Speaker Fr. Dipl.-Psych. Mechthilde Hartmann
14

Thema: Im ersten Teil des Seminars wird das Traumverständnis bei Freud sowie weiterer, darauf aufbauender Auffassungen in den wesentlichen Grundzügen dargestellt. Dabei soll es ebenso um Aspekte der Deutung gehen. Im zweiten Teil wird Gelegenheit geboten, das Phänomen des Initialtraumes sowie Traumverläufe in Langzeitbehandlungen am praktischen Beispiel zu diskutieren.
Bitte eigene Fallbeispiele mitbringen!

Datum, Uhrzeit 07.05.20, 19:00
Termin-Ende 07.05.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 23.04.20
Speaker Fr. Dr. med. Anette Meyer-Alber
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Thema: Wir behandeln folgende Themen aus dem Weiterbildungs-Curriculum:
- Welche Techniken der Gruppenleitung halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
- Welche Indikationsfragen halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
- Welche Gruppenkonzepte halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
Zu jedem dieser Themen stellt jede/r von uns die eigenen zentralen Auffassungen verbunden mit je einem Fallbeispiel in jeweils einem Kurzreferat von ca. 20 Min. Dauer dar - pro DStd. je 2 Kurzreferate mit anschließender Diskussion der Seminargruppe.

Datum, Uhrzeit 08.05.20, 19:00
Termin-Ende 08.05.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 23.04.20
Speaker Dr. Angelika Haub-Winkler, Prof. Dr. Aglaja Stirn
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Thema: Wir behandeln folgende Themen aus dem Weiterbildungs-Curriculum:
- Welche Techniken der Gruppenleitung halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
- Welche Indikationsfragen halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
- Welche Gruppenkonzepte halten wir in unserer Arbeit für wesentlich? 2 DStd.
Zu jedem dieser Themen stellt jede/r von uns die eigenen zentralen Auf-fassungen verbunden mit je einem Fallbeispiel in jeweils einem Kurzreferat von ca. 20 Min. Dauer dar - pro DStd. je 2 Kurzreferate mit anschließender Diskussion der Seminargruppe.

Datum, Uhrzeit 09.05.20, 10:00
Termin-Ende 09.05.20, 18:00
Stichtag, Anmeldungsende 23.04.20
Speaker Dr. Angelika Haub-Winkler, Prof. Dr. Aglaja Stirn
16

Thema: Patienten mit Persönlichkeitsstörungen finden wir in unserer Praxistätigkeit immer wieder. Sie haben in vielen Tätigkeitsfeldern einen „schlechten Ruf“, gelten bei einigen als unbehandelbar, zumindest als äußerst schwierig und „teamsprengend“. In diesem Seminar gehen wir diesen Vorstellungen auf den Grund und versuchen, ein näheres Verständnis für das Fühlen, Denken und Handeln dieser Patientengruppe zu entwickeln; auch um Vorurteile abzubauen, oder mindestens zu relativieren. Das beinhaltet auch, Persönlichkeitsstörungen unter dem Aspekt einer Beziehungsstörung zu betrachten.

Datum, Uhrzeit 14.05.20, 19:00
Termin-Ende 14.05.20, 20:30
Stichtag, Anmeldungsende 30.04.20
Speaker Jana Beckers, Jörn Eglin
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Thema: Anhand von Sitzungsprotokollen und in Rollenspielen sollen die unbewusste Dynamik und das szenische Verstehen im Erstinterview erfasst und reflektiert werden. Aus diesen Erkenntnissen sollen psychodynamische Hypothesen, Indikation und Behandlungsplanung abgeleitet werden. Dabei dient die Gegenübertragungsanalyse der Seminargruppe dem tieferen Verständnis der unbewussten Anfangs-Szene mit ihren Übertragungs-dynamiken. Aus diesem Verständnis sollen Interventionsmöglichkeiten abgeleitet, umgesetzt und ihre Wirkung im Rollenspiel überprüft werden. Das Seminar soll im WS fortgesetzt werden.

Datum, Uhrzeit 14.05.20, 20:45
Termin-Ende 14.05.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 30.04.20
Speaker Fr. Dr. Jutta Kahl-Popp
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Thema: Anhand von Sitzungsprotokollen und in Rollenspielen sollen die unbewusste Dynamik und das szenische Verstehen im Erstinterview erfasst und reflektiert werden. Aus diesen Erkenntnissen sollen psychodynamische Hypothesen, Indikation und Behandlungsplanung abgeleitet werden. Dabei dient die Gegenübertragungsanalyse der Seminargruppe dem tieferen Verständnis der unbewussten Anfangs-Szene mit ihren Übertragungs-dynamiken. Aus diesem Verständnis sollen Interventionsmöglichkeiten abgeleitet, umgesetzt und ihre Wirkung im Rollenspiel überprüft werden. Das Seminar soll im WS fortgesetzt werden.

Datum, Uhrzeit 16.05.20, 10:00
Termin-Ende 16.05.20, 15:00
Stichtag, Anmeldungsende 30.04.20
Speaker Fr. Dr. Jutta Kahl-Popp
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Thema: Die Arbeit mit inneren Instanzen kann das Unsichtbare hinter einer psychischen Erkrankung symbolisch sichtbar und damit behandelbar machen. Besonders machtvoll tritt unser "Über-Ich" oder auch unser "innerer Kritiker" auf. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass diese Instanz häufig übertreibt und nicht in der Lage ist, ihre Botschaften ohne die Hilfe des erwachsenen Ichs zu überprüfen. Zudem funktioniert sie als Aufpasser, der sich nur meldet, wenn er eine Gefahr wahrnimmt – wenn wir uns sicher fühlen, ist er ruhig. Aus diesen (und weiteren) Beobachtungen lässt sich ableiten, dass es sich bei dieser mächtigen Instanz um unseren „kindlichen Aufpasser“ handelt.
Die Interaktionen von „kindlichem Aufpasser“ und „erwachsenem Ich“ können besonders gut als bildhafte Analogie zum Zusammenspiel von Amygdala (spontane Stressreaktion) und Frontalhirn (bewusste Realitätsüberprüfung) gedeutet werden. Damit ist dieses Modell nicht nur versöhnlicher, als Vorstellungen eines „inneren Kritikers“, strengen „Über-Ichs“ oder sogar „inneren Täters“, sondern auch besonders nah am tatsächlichen neurologischen Geschehen unserer Stressreaktionen.
Gerade für strukturell gestörte Patienten ist das Erkennen der positiven Intention ihres überengagierten „kindlichen Aufpassers“ entlastend. An Ängsten und Widerständen aber auch der von Freud als „Es“ bezeichneten Impulsquelle kann im Dialog mit diesem inneren Aufpasser besonders integrativ und präzise gearbeitet werden. Die wesentlichen Vorteile des Ansatzes können den Seminarteilnehmer_innen mit Fallbeispielen, gerne auch mit Elementen von Selbsterfahrung nähergebracht werden.

Datum, Uhrzeit 28.05.20, 19:00
Termin-Ende 28.05.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 14.05.20
Speaker Burkhard Düssler
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Thema: „Schuld“ ist ein zentraler Begriff des moralischen Anspruchs und hat damit eine sehr wichtige Funktion für unser gesellschaftliches Leben. Gleichzeitig erleben viele Menschen Schuldgefühle als übermäßig belastend, meist ist eine Verminderung des Selbstwertgefühls mit ihnen verbunden. Problematisch ist der Begriff auch, weil er häufig mit einer unzutreffenden Zuweisung von Verantwortung verbunden ist: „Du hast mir nicht geholfen, also bist du daran schuld, dass es mir schlechtgeht!“. Außerdem: Wer „gibt“ Schuld und wer „nimmt“ sie? Und wovon hängt ab, wie lange sie besteht? Es deutet sich an, dass dieser Begriff von „Schuld“ zur Manipulation geeignet ist.

Auch die nähere Betrachtung der impliziten „Abwertung“ eines schuldigen Menschen hält einer Überprüfung kaum stand: Ist ein Mensch weniger wert, wenn er sich schuldig fühlt? Das humanistische Grundprinzip steht dem entgegen, denn es besagt, dass jeder Mensch wertvoll ist, auch wenn er einen moralischen Fehler begangen, sozusagen „minderwertig gehandelt“ hat. Die Akzeptanz des Begriffes „Schuld“ hat sowohl im gesellschaftlichen Leben als auch in der Psychotherapie abgenommen. Was könnte eine humanistische Alternative sein, die für einen unverzichtbaren moralischen Anspruch steht? Und wie kann diese Thematik Patienten vermittelt werden, die unter Schuldgefühlen leiden? Antworten auf diese Fragen sollen im Seminar vorgestellt und gerne mit Fallbeispielen diskutiert werden.

Datum, Uhrzeit 04.06.20, 19:00
Termin-Ende 04.06.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 21.05.20
Speaker Burkhard Düssler

Thema: Anhand eines Fallbeispiels (modifiziert-analytische PT) werden die transgenerationalen Auswirkungen durch Aufwachsen mit psychisch defizitären Eltern, wie Ausbildung einer Persönlichkeitsstörung, Symptombildungen als Kompromissbildung, Überlastungen durch Schuldübernahme etc. anschaulich diskutierbar.

Datum, Uhrzeit 11.06.20, 19:00
Termin-Ende 11.06.20, 22:15
Stichtag, Anmeldungsende 28.05.20
Speaker Gudrun Barthel

Wir machen weiter mit dem Format: Kompaktseminar. Nachdem wir im letzten Semester uns das Grundlagengebäude der Psychoanalyse erarbeitet haben, wollen wir in diesem Semester darauf aufbauend eine
Einführung in die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
geben.

Um eine Basis für die Zwischenprüfung zu entwickeln sind letztlich vier Schritte angedacht: Einführung in
- die Psychoanalyse
- die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
- die Neurosenlehre
- die Behandlungstechnik

Datum, Uhrzeit 12.06.20, 18:00
Termin-Ende 12.06.20, 21:00
Stichtag, Anmeldungsende 28.05.20
Speaker Jana Beckers, Candance Music, Therke Fee von Reden, Haluk Mermer und Dr. Horst Kämpfer
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Wir machen weiter mit dem Format: Kompaktseminar. Nachdem wir im letzten Semester uns das Grundlagengebäude der Psychoanalyse erarbeitet haben, wollen wir in diesem Semester darauf aufbauend eine
Einführung in die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
geben.

Um eine Basis für die Zwischenprüfung zu entwickeln sind letztlich vier Schritte angedacht: Einführung in
- die Psychoanalyse
- die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
- die Neurosenlehre
- die Behandlungstechnik

Datum, Uhrzeit 13.06.20, 10:00
Termin-Ende 13.06.20, 18:00
Stichtag, Anmeldungsende 28.05.20
Speaker Jana Beckers, Candance Music, Therke Fee von Reden, Haluk Mermer und Dr. Horst Kämpfer
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Wir machen weiter mit dem Format: Kompaktseminar. Nachdem wir im letzten Semester uns das Grundlagengebäude der Psychoanalyse erarbeitet haben, wollen wir in diesem Semester darauf aufbauend eine
Einführung in die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
geben.

Um eine Basis für die Zwischenprüfung zu entwickeln sind letztlich vier Schritte angedacht: Einführung in
- die Psychoanalyse
- die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
- die Neurosenlehre
- die Behandlungstechnik

Datum, Uhrzeit 14.06.20, 10:00
Termin-Ende 14.06.20, 13:00
Stichtag, Anmeldungsende 28.05.20
Speaker Jana Beckers, Candance Music, Therke Fee von Reden, Haluk Mermer und Dr. Horst Kämpfer
15

Thema: In diesem Seminar wollen wir uns mit den Grundlagen der Objektbeziehungstheorie Melanie Kleins und Wilfred Bions befassen. Im Fokus des Seminars sollen dabei zentrale Konzepte Melanie Kleins, wie innere Objekte und Objektbeziehungen, unbewusste Phantasie, paranoid-schizoide und depressive Position, Neid und projektive Identifizierung, als auch Wilfred Bions stehen, wie container-contained, L-H-K-Triebe, α- und β-Elemente, α-Funktion, negative capability und Erfahrung O.

Datum, Uhrzeit 18.06.20, 19:15
Termin-Ende 18.06.20, 22:30
Stichtag, Anmeldungsende 04.06.20
Speaker PD Dr. phil. H. Schmiedl-Neuburg
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Thema: Es soll zunächst noch einmal zusammengefasst werden, wie und wodurch sich seelische Struktur entwickelt. Dann wollen wir schauen, durch welche frühkindlichen Traumata diese Entwicklung gestört werden kann, wodurch und warum der Entwicklungsfaden abreißen kann und seelische Struktur sich in der Folge nur mäßig entwickeln kann.
Eine Fortsetzung ist für das WS20/21 geplant.

Datum, Uhrzeit 20.06.20, 10:00
Termin-Ende 20.06.20, 13:15
Stichtag, Anmeldungsende 04.06.20
Speaker Fr. Dipl.-Psych. Mechthilde Hartmann
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