Spielen in der Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Die Fähigkeit zu spielen ist eine Grundvoraussetzung der Symbolisierungs- und Mentalisierungsfähigkeit. Spielen ist Probehandeln und ermögtlicht die Entwicklung des Selbstwertes und der Selbstwirksamkeit. Das Spiel in all seinen Variationen, wie beispielsweise Regelspiel, Rollenspiel, Symbolspiel, Glücksspiel, Konstruktionsspiel etc.  ist ein Grundbaustein der gruppenpsychotherapeutischen Behandlungstechnik.

Neben einer kurzen theoretischen Einführung in die Bedeutung des Spiels und deren Gelingensbedingungen werden in diesem Seminar anhand vom Fallvignetten aus Kinder- und Jugendlichengruppenpsychotherapien Spielformen vorgestellt und kritisch reflektiert hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf störungsspezifische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Die Teilnehmer_innen sollen die Spieltheorien in ihren Grundzügen kennen lernen. Sie sollen eine Vorstellung entwickeln wie das Spielen entsteht und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen. Sie sollen konkrete Techniken des Spielens in Gruppen anwenden können.

Veranstaltungs-Details

Datum, Uhrzeit 02.12.17, 10:00
Termin-Ende 02.12.17, 13:30
Stichtag, Anmeldungsende 17.11.17, 10:00
Ort John-Rittmeister-Institut
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