Seminare

In diesem Seminar geht es um grundsätzliche Aspekte der Differentialindikation von tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie. Anhand von zwei Fällen, die dasselbe Krankheitsbild betreffen, aber zu jeweils individuell unterschiedlicher Indikationsstellung führen, soll dies bearbeitet und die praktische Anwendung theoretischer Grundlagen unter Einbeziehung des klinischen Verlaufes nachvollzogen werden. Soweit möglich, ist geplant, dass auch Fallbeispiele für Modifikationen Platz finden können.

Datum, Uhrzeit 03.05.18, 19:00
Termin-Ende 03.05.18, 20:30
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 19.04.18
Speaker Dr. med. Annette Meyer-Alber

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

Rahmen, Setting, Technik des Erstinterviews. Von den gewonnenen Daten zur ersten diagnostischen Hypothese

Datum, Uhrzeit 17.05.18, 19:00
Termin-Ende 17.05.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 03.05.18
Speaker Dr. phil. Horst Kämpfer

Nach einer Einführung über die analytische Psychologie C.G. Jungs, sollten ein ICH-Exkurs, Bewusstsein, Unbewusstes, Einstellungs-Typen und Funktions-Typen angerissen werden. Und in weiteren Stunden C.G. Jungs psychoanalytische Theorien vertiefend behandelt werden.

Datum, Uhrzeit 24.05.18, 19:00
Termin-Ende 24.05.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 10.05.18
Speaker Jutta Pfannkuch

Sexuelle Identität kann verschiedene Ausprägungen haben: Heterosexualität, aber auch Homosexualität, Intersexualität und Transgender Identität. Diese letzteren Formen bergen für die Betroffenen häufig Konfliktpotential, weil das soziale Umfeld bzw. die Öffentlichkeit abwertend reagiert. In einer Psychotherapie können Betroffene lernen, sich ihrer eigenen sexuellen Identität bewusst zu werden und mit ihr umzugehen – auch in der Gruppenpsychotherapie.

Datum, Uhrzeit 31.05.18, 19:00
Termin-Ende 31.05.18, 20:30
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 17.05.18
Speaker Dipl.-Päd. Birgit Merkel

Es werden folgende Konzepte erarbeitet:

Matrix (gruppenspezifische Übertragungen/Gegenübertragungen), Resonanz, Spiegelreaktion, Personifikation (Sündenbock), Abstinenz.

Im Unterschied zur analytischen Einzeltherapie geht es in der analytischen Gruppenpsychotherapie darum, das Unbewusste als ein multipersonales Phänomen erfassen zu können. Es entsteht ein kommunikatives Netzwerk, das der Leiter einer analytischen Gruppe vor allem an seinen eigenen Gegenübertragungsreaktionen wahrnehmen kann.
Der Leiter einer analytischen Gruppe ist für die Patienten viel präsenter und sichtbarer als der Therapeut es in der Regel im Einzelsetting ist.
Weil wir als Gruppentherapeuten so stark im Gruppenprozess involviert sind, ist ein klares Bewusstsein der Konzepte der Behandlungstechnik umso wichtiger, um die Verantwortung für den Gruppenprozess halten zu können.

Datum, Uhrzeit 02.06.18, 10:00
Termin-Ende 02.06.18, 15:00
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 17.05.18
Speaker Martin Weimer, Dr. med. Angelika Haub-Winkler

Wie verstehen wir das, was wir in der Therapie oder Analyse tun und was oft als Behandlungstechnik bezeichnet wird? Was meinen wir mit Behandlung und ist es eine Technik?

Um diesen Fragen nachzugehen, werden wir klassische psychoanalytische und tiefenpsychologische Gedanken zur Behandlungstechnik vor dem Hintergrund der lacanschen Analyse betrachten.

Hierbei werden die therapeutische Haltung und der therapeutische Rahmen, die Ziele der Analyse bzw. von Therapie, der Umgang mit der Diagnostik und die Übertragung aus Sicht Lacans und besonders in Bezug zu seinem Verständnis von Begehren, Liebe und Mangel im Mittelpunkt des Seminares stehen.

Datum, Uhrzeit 07.06.18, 19:00
Termin-Ende 07.06.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 24.05.18
Speaker Dipl.-Psych. Michael Maute, Dr. phil. Hilmar Schmiedl-Neuburg

Ziel selbstpsychologischer Behandlung ist die Entwicklung eines vitalen und kohärenten Selbst durch die Untersuchung und Wiederherstellung der Fähigkeit, Selbstobjekte zur Stabilisierung und Weiterentwicklung zu nutzen. Ziel selbstpsychologisch-intersubjektiver Therapievorstellungen ist die Untersuchung des intersubjektiven Feldes und der unbewussten Organisationsprinzipien, die dieses Feld gestalten. Die Objektbeziehungstheorie legt den Fokus auf die Repräsentation der wichtigen Bezugspersonen im unbewussten Seelenleben und ihren Einfluss auf die aktuelle Beziehungsgestaltung. Die Herausarbeitung des Übertragungs-/Gegenübertragungsgeschehens bildet ein wichtiges Mittel in der Behandlungstechnik. Ziel ist es, durch die Bearbeitung (selbst-) destruktiver innerer Organisation größere Flexibilität zu erlangen um zu befriedigenderen Beziehungen finden zu können. Aus den verschiedenen Ansätzen ergeben sich unterschiedliche Haltungen und Interventionsformen, denen aber eine introspektiv- empathische Bezogenheit gemeinsam ist. Im Seminar sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der entsprechenden therapeutischen Haltungen herausgearbeitet werden.

Datum, Uhrzeit 09.06.18, 10:00
Termin-Ende 09.06.18, 15:00
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 26.05.18
Speaker Dipl.-Psych. Ute Hensel, Ingrid Mehner

Interessierte Kandidaten_innen und Gasthörer_innen können eine (psychoanalytisch orientierte) qualitative Auswertungsmethode der Psychotherapieforschung lernen und transkribierte Protokolle audio-aufgenommener Psychotherapien der MPS auswerten.

Datum, Uhrzeit 14.06.18, 19:00
Termin-Ende 14.06.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 31.05.18
Speaker Dr. phil. Jutta Kahl-Popp

In dem Seminar wird über die Diagnostik, Psychodynamik und Behandlung von Essstörungen:  Anorexia nervosa, Bulimie und Übergewicht gesprochen und anhand von Fallbeispielen veranschaulicht.

Datum, Uhrzeit 28.06.18, 19:00
Termin-Ende 28.06.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 14.06.18
Speaker Ewa Fändrich M. A
Datum, Uhrzeit 02.07.18, 20:45
Termin-Ende 02.07.18, 22:15
Anmeldestart 09.01.18
Stichtag, Anmeldungsende 18.06.18
Speaker Dipl.-Psych. Martina Gartner